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Segeln auf Sardinien – das Maddalena Archipel mit dem Boot erkunden

Gastbeitrag von Frau.Otto

Ein Kurzurlaub im Traumurlaub

Wie wunderschön und sehenswert Sardinien ist, hat Kat bereits beschrieben und mit ihren eindrucksvollen Fotos deutlich gemacht. Nun habe ich die Ehre ebenfalls ein paar Worte über diesen traumhaften Urlaub, den ich gemeinsam mit meiner besten Freundin erleben durfte, auf ihrem Blog zu hinterlassen.:
Dabei möchte ich mich nun an unseren Segeltörn zum  Maddalena Archipel erinnern. Einen Ausflug aufs Meer hatten wir schon während der Urlaubsplanung im Hinterkopf. Vor Ort waren wir jedoch zuerst etwas überfordert von der Flyerflut, die wir an der Rezeption unserer Unterkunft vorfanden. Außerdem verunsicherten uns die angepriesenen Touren zum Schnäppchenpreis, das wirkte eher wie ein Partyboot auf dem 200 Touristen zusammengepfercht Spaß haben sollten. Eine Art Ballermannparty auf hoher See… Nein danke.
Glücklicherweise gab uns ein gebürtiger Sarde den Tipp, einfach in einen der unzähligen Hafenorte in der Umgebung zu fahren. Laut ihm sollen tagtäglich jede Menge Boot Touren anbieten, auch Segelboote.
An unserem vorletzten Tag sind wir dann einfach drauf los gefahren. Als grobe Uhrzeit hatten wir 10 Uhr angepeilt. Allerdings hatten wir die Rechnung ohne unser Navi gemacht. Im ersten Hafenstädtchen fanden wir den Hafen nicht. Das mag seltsam klingen, aber auch unser Orientierungssinn ist nicht optimal ausgebildet…. Nach einigen „Bitte wenden“-Anweisungen hat Kat einfach aufs Gas getreten und wir düsten nach Palau. Mit Punktlandung, gegen 10:40 Uhr erreichten wir den dortigen Hafen, um elf legten diverse Schiffe ab. Das Angebot war beeindruckend, Meereshungrige und Schnorchelfans können dort wirklich aus dem vollen schöpfen. Grinsend zogen wir an dem Feierschiff vorbei und steuerten direkt auf „unser“ Segelboot zu. Es war unser Traumschiff, nicht zu groß und nicht zu klein, unsere Truppe an Bord sympathisch und überschaubar. Wir waren happy.
Zur Crew gehörten die Kapitänin Lucia und ihr Helfer Antonio. Die zwei sind ein perfekt eingespieltes Team, jeder Handgriff sitzt. Mit auf Reisen war auch Antonios Papa. Zumindest vermuten wir das. Unsere Touritruppe war angenehm überschaubar und bunt gemischt. Olivia und Kraiston aus England, ein Ehepaar mittleren Alters aus Florenz und wir zwei haben den Trip gebucht. Mit Motorantrieb ging die Sause los, der Wind wehte einem umgehend jegliche Sorgen aus dem Kopf, die Sonne kitzelte im Nacken. Der Kurzurlaub im Traumurlaub konnte beginnen.
Diesen Tag auf den Punkt zu bringen, fällt wahrlich schwer. Der Ausflug war wirklich ein Traum, es war alles dabei, was das Herz begehrt. Wir aber auf dem offenen Meer geankert, sind geschnorchelt, haben uns treiben lassen. Die Crew versorgte uns mit diversen Leckereien. Es gab Sardische Käsespezialitäten, die legendäre, italienische Salami, Pasta mit Muscheln, frisches Obst. Bei einem Gläschen Weißwein fütterten wir Möwen und fliegende Fische. Als der Wind stärker wurde, setze Lucia die Segel und unser stolzes Segelschiff glitt durch die Wellen.
Wir tauschten mit unseren Mitreisenden Anekdoten aus, auf dem offenen Meer kam man schnell mit den anderen ins Gespräch. Und wir lernten eine sardische Spezialität kenn: Mirto. Ein Roter Likör aus Beeren und Myrte. Dieser Likör wird kalt getrunken und schmeckt überall auf der Insel anders. Jeder Sarde hat nämlich sein ganz eigenes Geheimrezept in der Schublade versteckt.
Nach acht Stunden steuerten wir wieder in den Hafen von Palau, wie im Flug war unser Trip vorbei. Doch auch jetzt noch zehre ich von diesem Erlebnis. Diese Stunden auf offener See waren wie ein Ausflug in eine andere Welt, fliegen kann kaum schöner sein….


  

  

 

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