2 In Allgemein/ DIY/ Essen/ Food/ Hausmittel/ Katzen/ Kosmetik/ Tipps zum Thema Katzen

Sommerbeauty Spezial – vegane Sonnenmilch und co selber machen 

Sonnenmilch selber machen

Um deine Haut und deine Haare vor der Sonne zu schützen, brauchst du in erster Linie zwei Dinge: Aloe Vera und Kokosnuss. 

Endlich wieder Sommer: Wir können endlich wieder in der Sonne faulenzen, lesen im Garten,  spazieren gehen, picknicken mit Freunden und nicht zu vergessen, Urlaub am Strand, ob an der Ostsee oder in Griechenland, Hauptsache Wasser. Jedoch, sowohl das Salzwasser des Meeres als auch die Sonnenstrahlen (UV) finden unsere Haare und unsere Haut gar nicht so toll wie wir. Natürlich, wir wollen braun werden, aber wie wir alle wissen, sollten wir das nicht ohne Sonnenschutz tun. Wie du deine Haut und deine Haare ganz natürlich schützen kannst, verrate ich dir in meinem heutigen Blog Artikel.

Die beste Heilpflanze für gereizte Haut und trockene Haare ist die Aloe Vera Pflanze. Den besten Schutz bietet die Kokosnuss, vor allem Kokosnussöl gilt als Geheimwaffe des Sommers. Aber auch das Kokosnuss-Wasser kann man für mehr als nur für ein Erfrischungsgetränk nutzen. Tatsächlich kannst du sogar deine eigene Sonnencreme selber machen. Also los geht es: Mit dem Sommer Dream-Team Kokosnuss und Aloe Vera Naturkosmetik selber machen.

Das Kokosnusöl muss man natürlich kaufen. Es sollte ein Bio-Produkt sein und hochwertig.

Aloe Vera Gel  kannst Du selber gewinnen. Dazu schneidest Du mit einem scharfen Messer einen Arm Deiner Aloe Vera Pflanze ab. Drückst das gelber Harz aus und scheidest dann vorsichtig die grüne Haut ab. Am besten du benutzt einen Spargelschäler. Fülle das Gel in einen sterilen Behälter. Wenn Du es länger haltbar machen möchtest, musst Du einen Konservierer  verwenden. Ansonsten kannst du Aloe Vera Gel auch kaufen.

Kokosnuss für die Haare

Die Haare werden im Sommer besonders in Mitleidenschaft gezogen. Meerwasser und Sonne trocknen sie aus und macht sie spröde und stumpf. Aloe Vera und Kokosnuss sorgen nicht nur für einen sommerlichen Duft in den Haaren, sie helfen ihnen auch beim regenerieren.


Zutaten:

  • 0,3 liter Kokosnuss Wasser oder alternativ Mandel-Kokosnuss-Milch
  • Ca 1TL Kokosnuss Öl
  • 2 TL Aloe Vera

Zubereitung & Anwendung:

Das Kokosnussöl im Ofen, Topf oder Mikrowelle erwärmen. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit einem Quirl mischen. Die Menge des Kokosnussöls ist abhängig von deinen Haaren und dem Ort an dem du dich gerade befindest. Wie meine ich das? Hast du sehr trockene Haare, nimm ruhig einen ganzen Teelöffel Kokosnussöl. Hast du ganz normale Haare oder sogar leicht fettige, nimm weniger Kokosnussöl. Hast du generell fettige Haare nimm gar kein Kokosnussöl. Musst du am nächsten Tag zur Arbeit, gebe die Maske nur in die Haarspitzen. Bist du am Urlaub und möchtest im Meer baden gehen, sei großzügig mit dem Kokosnussöl und verteile es im ganzen kompletten Haar. 

Die selbst gemachte Haar-Kur verwendest du wie eine normale Haarkur oder eine Spülung, wenn du weniger Zeit hast. Sprich, du gibt’s die Flüssigkeit über das Haar, bzw die Haarspitzen, lässt es 3 Minuten einwirken und spülst die Kur wieder gründlich aus.

Übrigens: Du kannst auch das Kokosnussöl direkt in deine Haarspitzen einmassieren, bevor du an den Strand gehst.

Kokosnuss Körper- und Gesichts-Maske mit Peeling Effekt selber machen 

Für die Haut ist eine Maske mit Peelingeffekt besonders toll in der warmen Jahreszeit. Das Peeling sorgt dafür, dass überschüssige Hautschüppchen entfernt werden und das wiederum sorgt für eine gleichmäßige Bräune. Das Aloe Vera in der Maske beruhigt gereizte Haut, die Kokosnuss pflegt sie.


Zutaten:

  • Kokosnussöl 1TL
  • Kokosnussmilch oder Mandel-Kokosnuss-Milch
  • Aloe Vera TL
  • Kokosnuss-Raspeln

Zubereitung & Anwendung:

Kokosnuss-Öl aufwärmen. Du musst selbst entscheiden wie viel Maske du herstellen möchtest. Daher, du solltest die Raspeln und die Milch im selben Verhältnis miteinander mischen, so dass das Ganze eine breiige Konsistenz bekommt (Siehe Foto)! Dann rührst du das Kokosnussöl und die Aloe Vera unter. 

Die Maske trägst du auf die Haut auf, lässt sie kurz einwirken und spülst das Ganze mit warmen Wasser ab. Ich benutze sie sehr gerne in der Dusche. Hier massiere ich  den ganzen Körper und das Gesicht ein und dusche danach alles wieder ab.

After Sun Spray selber machen

After Sun sorgt dafür, dass die Haut beruhigt wird. Es ist meist besonders teuer, wenn man es kauft. Dabei kann man es ganz einfach selbst machen. Auf geht’s.

Aftersun selber machen

Zutaten:

  • 1 TL Kokosnuss Öl 
  • 3TL Aloe Vera Gel
  • 0,2l Kokosnuss Wasser oder ggf stilles Mineralwasser
  • Ggf Teebaumöl 
  • Ggf Panthenol
  • Ggf Tinktur, zum Beispiel Kamille oder Konservierer 
  • Sprühflasche 

Zubereitung & Anwendung 

Bei der Zubereitung kommt es darauf an, wann du genau die After Sun benutzen möchtest. Möchtest du sie direkt mit ins Freibad nehmen? Dann reichen die oberen drei Zutaten, inklusive dem Kokosnusswasser. Möchtest du das After Sun-Spray noch die kommende Woche benutzen? Dann nimm ruhig ein bisschen stilles Wasser statt Kokosnuss Wasser. Außerdem solltest du 3-4 Tropfen Teebaumöl dazu tun, das konserviert ein wenig.

Soll die After Sun länger haltbar sein, weil du es zum Beispiel mit in den Urlaub nehmen möchtest, kommst du nicht drum rum, Alkohol oder einen Konservierer dazu zu tun. Möchtest du deiner Haut etwas mehr gutes tun, dann tue Panthenol dazu, das wird auch stark entzündungshemmend. Die Zutaten werden alle gemischt,  sehr, sehr gut geschüttelt und in die Sprühflasche abgefüllt. Du solltest das After Sun in den Kühlschrank tun, damit es länger hält. Allerdings wird das Kokosnussöl dann vermutlich auch wieder flockig werden. Daher solltest du es nicht unmittelbar aus dem Kühlschrank benutzen. Denn wegen eines allgemeinen Volksglaubens, sollte man niemals versuchen, verbrannte Haut mit Eiseskälte zu beruhigen.

Sonnenmilch selber machen

Jetzt kommen wir zum Highlight des heutigen Blog Artikel: Sonnenmilch selber machen. 
Das ist kinderleicht, geht ganz schnell und eigentlich brauchst du sogar nur drei Zutaten! Das tolle ist, dass die Zutaten ganz natürlich sind. Wer also wie ich Probleme mit herkömmlicher Sonnenmilch hat, wird sich über diese Alternative freuen. Als Grundlage dient wieder Kokosnussöl. Tatsächlich hat Kokosnussöl einen natürlichen Lichtschutzfaktor. Noch etwas höher ist der Lichtschutzfaktor von Karottenöl oder Himbeerkernöl. Wie hoch genau, darüber streiten sich die Forcher noch. Tatsächlich liegt der Lichtschutzfaktor aber zwischen 8 – 20 LSF. Im Pazifikraum benutzen die Einheimischen seit Jahrhunderten nix anderes als Sonnenschutz. Tatsächlich hilft der hohe Vitamin E Gehalt im Kokosnussöl Krebs vorzubeugen. Das können die meisten Sonnencremes nicht von sich behaupten, Studien haben bewiesen, dass diese krebserregende Stoffe beinhalten.
 
Sonnenmilch Diy

 Zutaten: 

  • Kokosnussöl 
  • ggf. Olivenöl 
  • Karottenöl 
  • Mandelmilch mit Kokosnuss

 Zubereitung und Anwendung: 

Zunächst mischt du dir ein Sonnenöl. Dies kannst du auch schon direkt verwenden.  Tatsächlich ist Öl als Sonnenschutz besonders geeignet, da es zu einer gleichmäßigen Bräune beiträgt und sogar zu einer schnelleren Bräune verhelfen soll.  

Dafür mischt du das erwärmte und somit flüssige Kokosnuss Öl mit Olivenöl und dem Karottenöl, beziehungsweise Himbeerkernöl. Das Olivenöl ist eine Option, es hat einen genauso hohen Lichtschutzfaktor wie das Kokosnussöl. Olivenöl ist besonders geeignet für trockene Haut. Außerdem ist es natürlich ein bisschen günstiger als das Karotten-Öl und das Kokosnussöl.

Öle Sonnenschutz

 

Weiter geht es. Die Sonnenmilch stellst du nach dem selben Prinzip her wie schon die Mandel Bodylotion.  

Zunächst gibst du 0,1 Liter der Mandelmilch in ein hohes Gefäß.  Du schäumst die Milch mit dem Pürierstab auf. Dann gibst du langsam und nach und nach ein wenig Öl dazu. Zwischenzeitlich rührst du immer wieder vorsichtig von oben nach unten. Das ganze machst du so lange, bis die Flüssigkeit cremig wird. Letztlich wird das Ganze aus circa einem Drittel Milch und zwei drittel Öl bestehen. Die Sonnenmilch besteht nur aus frischen Zutaten, Du solltest sie daher umgehend benutzen. In den nächsten Wochen zeige ich Euch, wie man eine haltbare Creme mischt.

Um das ganze in Bilder anzugucken empfehle ich dir nochmal meinen Artikel über die Mandelmilch.

Bitte beachte, dass der  Lichtschutzfaktor natürlich unter 30 liegt, daher solltest du damit natürlich vorsichtig umgehen. Für einen Tag im Garten perfekt, für deinen Strand-Urlaub bei 40° im Schatten   würde ich dir doch zu einer herkömmlichen Sonnencreme Lichtschutzfaktor über 30 raten. 

Quellen:

Ultraviolet Transmission through a few Edible Oils in the context of changing Solar Insolation. Sobhana Teressa, G.Mohan Kumar & S.Sampath (2004)

Efficacy Study of Sunscreens Containing Various Herbs for Pro­tecting Skin from UVA and UVB Sunrays. Shweta Kapoor, Swarnlata Saraf. Pharmacognosy Magazine (2009)

In vitro sun protection factor determination of herbal oils used in cosmetics. Chancal Deep Kaur and Swarnlata Saraf (2010)

Essen für die Haut

Die Haut braucht im Sommer viel Carotin und Calcium. Das stärkt sie. Daher jetzt ein ganz leckeres Sommergericht, eigens von mir kreiert, extra für eure Hautgesundheit.

Vegan summer food
  Zutaten:

  •  Couscous oder Bulgur (Bulgur enthält mehr Calcium)
  •  1 TL Gemüsebrühe 
  •  1 TL Currypaste 
  •  Kokosnussöl 
  •  2 Frühlingszwiebeln 
  •  4 Karotten 
  •  Kurkuma 
  •  Kleinste Dose Kokosnuss Milch 
  •  Saft einer Limette 
  • Ggf Minze (schmeckt auch ohne)
  • ggf Mandelsplitter (schmeckt auch ohne)

Zubereitung: 

Karotten schälen und klein raspeln. Couscous in Gemüsebrühe aufkochen. Currypaste unterrühren. Frühlingszwiebeln in Kokosnuss-Öl anbraten. Karotten kurz dazu geben. Couscous unterrühren.  Kokosnuss Milch dazugeben. Kurz köcheln lassen. Mandeln unterheben. Mit Kurkuma, Limettensaft und Salz und Pfeffer nach Geschmack verfeinern. Mit Pfefferminz garnieren.

Schmeckt sowohl warm als auch kalt.

Wenn du keine Veganer/in bist,  dann mach dir doch noch die leckere Joghurtsauce von diesem Rezept dazu. 

Was Kokosnussöl für dein Tier tun kann

sonnenschutz-diy-12

Kokosnussöl hilft tatsächlich sogar gegen Zecken. Das gilt sowohl für dich als auch für den Hund oder eine Katze. Gebe dir einfach Kokosnuss Öl auf die Beine und die Zecken bleiben fern. Bei deinem Tier kannst du das Kokosnussöl ins Fell schmieren. Das lässt das Fell allerdings fettig aussehen. Daher kannst du es alternativ auch ins Futter rühren. Meine Katzen essen es tatsächlich und sie sind ansonsten sehr – wie man in Norddeutschland sagt – krüsch (mäkelig). 

Zum Schluss noch ein paar Produkte Tipps, falls es Dir an Zeit fehlt die Sachen alle selber zu machen 

Kokosnuss und Co

Es gibt eine ganze Pflegeserie mit Kokosöl von Bon Lauri

Diese ist ohne: 

  • ohne Mineralöl
  • ohne Silikonöl
  • ohne Parabene
  • ohne PEG-Derivate
  • ohne Farbstoffe

BonLauri_Produkte-Gesichtspflege

Aloe Vera

Reines Aloe Vera kaufen?

Zum Besipiel von Naissance. Das kannst Du auch direkt auf wunde Haut tun.

naissance_aloe_vera_gel_raw_material_100g_multi-500x500

Ich liebe das Aloe Vera Tonic von SantaVerde. Es fühlt sich schön an auf der Haut. Es ist erfrischend und soll der Hautalterung vorbeugen.

Santaverde

Produktfotos: PR

You Might Also Like

2 Comments

  • Reply
    Jette
    28. Juni 2016 at 16:35

    Sehr interessante Rezepte! Mir war völlig neu, dass es Karottenöl gibt. Eigentlich enthalten Karotten doch kein Öl, wie wird das gewonnen?

    Zum Sonnenschutz zum Essen fällt mir noch ein toller Tipp ein: Lucuma! Regelmäßig eingenommen, hilft es der Haut, einen natürlichen Schutz aufzubauen http://foodforfitness.de/lucuma-pulver/

  • Reply
    Kerstin Otto
    10. Juli 2016 at 10:45

    Das werde ich ausprobieren, habe im Sommer leider immer Probleme mit Haut und Haar. Da genügt schon ein bisschen Sonne und schon ist die Haut gereizt und die Haare trocknen aus. Genau die richtigen Rezepte für mich ?

  • Leave a Reply